musikverrueckt-Banner

UB 40 “RAT IN ME KITCHEN”

UB 40 - Rat In The Kitchen

Nach der enttäuschenden Erfahrung mit “Geffery Morgan” hatten mich die darauf folgenden Alben von UB 40 nicht interessiert. Erst der Hit “Rat In Me Kitchen” liess mich wieder zugreifen. Ein Grund war natürlich auch, dass ich weder einer Single oder Maxi habhaft werden konnte. Also gut - das Album gab es zunächst auch nicht in Deutschland - Importversand angerufen - eine Woche später brachte mir der Postbote dieses und noch einige mehr.

 

#xxx

1.
2.
3.
4.
5.
xxx
xxx
xxx
1.
2.
3.
4.

SIDE A

All I Want To Do
You Could Meet Somebody
Tell It Like It Is
The Elevator
Watchdogs

SIDE B

Rat In Me Kitchen
Looking Down At My Reflection
Don’t Blame Me
Sing Our Own Song

Note

2,25
2
2
2
1,875



1,5
2
2,125
2,25


 

Note

5:46
6:39
4:42

xxx

6:08
 

 

Der Einstieg “All I Want To Do” ist typischer UB-40-Sound. Markante Bläsersätze, durchschnittliche Stimme (erinnert mich heute mehr denn je an die Gesangeskünste von Level 42’s Mark King), puckernder Bass und eine Melodie, die gar nicht mehr so übel ist. “You Could Meet Somebody” ist ein Zwidder aus Lovers Rock und Rock Steady. Einer der schönsten Songs der Platte ist “Tell It Like It Is”. Hier paart sich die Ska-Eleganz der Specials mit der Luftigkeit 80er steriler Brit-Pop’s a la Kajagoo (sprich: Kätschaguhguh - kennt die noch jemand von Euch?). Nach dem ganz netten “Elevator” gibt’s wieder tendenziellen Lovers Rock mit den “Watchdogs” und da zündet der Funke endlich wieder, der fast schon eingeschlafene Körperglieder zucken und die Tanzbeine ausfahren lässt.

Rat In Me Kitchen” ist einer der besten Party-Grooves, die ich je in den 80ern eingesetzt habe in Diskotheken. Natürlich habe ich mir dann später auch die Maxi besorgt und gerade das Zwischenspiel zwischen Vocal- und Dub-Version hat es bisher immer geschafft, dass spätestens nach 10 Minuten das Publikum mit grölte und gar nicht mehr aufhören wollte. Looking Down At My Reflection” sieht mit Jaki Graham und Ruby Turner zwei (später auch hierzulande bekanntere) Gäste an den Background-Mikrofonen. Souliger Pop-Reggae. In “Sing Our Own Song” gibt’s noch etwas Afro-Pop.

FAZIT:

Gutes Pop-Album mit zahlreichen Reggae-Elementen, das mir ganz gut gefallen hat, eher geeignet für Radio-Hörer als für Reggae-Puristen, die es lieber mit etwas authentischerem Stoff treiben.

Produced by UB 40

Personal:
James Brown (drums)
Ali Campbell (vocals, guitar)
Robin Campbell (guitar, vocals)
Earl Falconer (bass guitar)
Norman Lamont Hassan (percussion, trombone, vocals)
Brian Travers (saxophone, lyricon)
Michael Virtue (keyboards)
Astro (vocals, trumpet)

Veröffentlichung: 1986 (A&M Records)

Besonderheit: Text sind komplett abgedruckt auf dem Inner-Sleeve

KAUFEMPFEHLUNG:  KKKKKKKKKK (2,000)

AUF DEN NAMEN
KLICKEN ZUM
REINHÖREN

AUF DEN BUTTON
KLICKEN BEI
KAUFLUST